Moin Moin zusammen,
Es melden sich Kristin und Ayana von den Rettungswachen Eutin und Timmendorfer Strand zurück.
Wir freuen uns, euch ein bisschen von unserem Wachenalltag erzählen zu können, der nun nach längerer Zeit mal wieder so
richtig für uns gestartet hat. In den Vergangen 6 Monaten standen viele Klinikpraktika und große Lernfelder in der Schule an,
ganz typisch für das 2. Lehrjahr. Nachdem wir die Notaufnahmen, Intensivstationen, sowie traumatologischen und
internistischen Lernfelder gemeistert haben, beginnt nun für uns das „echte Leben“ auf den Rettungswachen. Nach unserer
bestandenen Kompetenzüberprüfung im Dezember vergangenen Jahres, dürfen wir die RTWs nun als 2. besetzten. Da
jedoch wie bereits erwähnt viel Zeit anderswo vergangen ist, fängt die Zeit als 2. für die meisten gerade erst so richtig an, so
auch bei uns.
Für uns bedeutet das, dass wir ab jetzt auch am festen Schichtdienst teilnehmen, sprich 10,12 oder 24 Stunden Dienste, am
Tag oder in der Nacht, zusätzlich geht damit auch mehr Verantwortung für uns einher. Wir können Einsätze teilweise
selbstständig abarbeiten und die Patientenbetreuung auf der Fahrt in die Klinik alleine übernehmen. Zusätzlich bedeutet das
Arbeiten als 2. auf dem RTW mehr Fahrexpertise zu sammeln und sich über Dinge wie, die beste Parkposition, den
bestmöglichen Weg einen Patienten, z.B. aus einer Wohnung zum RTW zu transportieren oder die beste Fahrstrecke
Gedanken zu machen. Diese Aufgaben sind teilweise zwar noch etwas herausfordern, gleichzeitig aber auch sehr spannend,
da man das Gefühl hat, jetzt das ganze drum herum kennenzulernen, quasi alles, was einem niemand theoretisch in der
Schule beibringt. Außerdem merkt man jetzt erst, was es bedeutet nur zu 2. auf dem Auto zu sitzen, das arbeiten ist doch
nochmal anders, wenn 2 Hände weniger da sind, die helfen können. Trotzdem muss man abschließend sagen, dass die
Arbeit super viel Spaß macht und man das Gefühl hat, noch mehr im Team integriert zu sein. Wir freuen uns sehr, den
Sommer auf unseren Wachen verbringen zu können und hoffentlich ein paar lehrreiche Einsätze fahren zu dürfen.
Zum Schluss ein kleiner Einblick was wir im Juni schon alles erleben durften: da wäre zum einen, eine erfolgreiche
Reanimation, sowie ein Verkehrsunfall in Zusammenarbeit mit einem Rettungshubschrauber.
So weit erstmal zu unserem Saisonstart auf den Rettungswachen, wir hoffen ihr genießt die sommerlichen Temperaturen und
freuen uns, wenn wir euch das nächste Mal aus unserem Alltag berichten können.
PS: denkt bei dem Temperaturen immer daran, genug zu trinken.
Bis bald,
Kristin & Ayana

