Moin alle zusammen,
Wir Azubis ausm Norden (Lassen und Kevin) sind zwischen den beiden großen Schulblöcken LF9 und L10 wieder abseits der Schule unterwegs. Für mich (Kevin) ging es für insgesamt vier Wochen zurück auf die Rettungswache. Lasse hingegen musste, nach einer Woche Wache ins ZNA-Praktikum, über welches von anderen Azubis bereits viel berichtet wurde. Für Lasse war ein Einsatz aufm RTW auch viel berichtenswerter als die drei Wochen Krankenhaus.
Es handelte sich um eine Patienten, welche daheim gestürzt war und über starke Schmerzen im Oberschenkel klagte. Diese Patientin profitierte von dem Wissen, was im Trauma-Block (LF 9) an uns weiter gegeben wurde. Hierdurch konnte Lasse die Verdachtsdiagnose einer Oberschenkelhalsfraktur stellen und eigenständig eine Analgesie durchführen. Hierbei wurde er von unserem Praxisanleiter begleitet und unterstützt. Im Krankenhaus angekommen hat sich seine Verdachtsdiagnose im Röntgenbild bestätigt.
Ich (Kevin) durfte meine ersten Dienste als zweite Position aufm RTW absolvieren. Hierbei konnte ich in diverse Einsätze, mein bisher erlerntes Wissen an meine Patienten bringen. Von Herzen die zu langsam schlugen (Bradykardien), über Frakturen bei welchen ich Schmerzlinderung betreiben musste, bis zu einem Herzinfarkt am Ostermorgen war einiges dabei. Bei diesen Einsätzen merkte ich selber, wie viel ich bisher in der Ausbildung gelernt habe. Es lässt sich gut mit einem Zitat des antiken Philosophen Seneca beschreiben: „Schon auf dem Weg, wenn er der rechte ist, wird man merken, wie weit man täglich kommt, um viel man dem Ziel näher ist, zu dem uns ein natürliches verlangen treibt.“
Für uns ging es im Anschluss in den großen Schulblock der inneren Medizin. Was wird dort lernen und erleben, lest ihr in der nächsten Ausgabe.
Bis zum nächsten mal,
Kevin und Lasse aus dem Rettungswachenverbund Nord

